Informationen für Ärzte - Kursangebot

Auf dieser Seite finden Sie das Kursangebot des Referenzzentrums Südwest. Weiterhin werden Anmeldeformulare sowie Kursbegleitende Unterlagen zum Download bereitgestellt.
Sortiert nach
Kurs
Datum
Eine zentrale Rolle im qualitätsgesicherten Früherkennungsprogramm stellen die Anforderungen an die fachlichen Qualifikationen der programmbeteiligten Ärzte und des medizinischen Fachpersonals dar.
Der folgenden Übersicht können Sie entnehmen, wer welche Kurse besuchen muss:
| Gynäkologe |
|
|
|
|
 |
|
|
|
| Pathologe |
|
|
|
|
 |
|
|
 |
| PVA |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
| Befunder |
|
 |
 |
|
 |
|
|
|
| MTR |
|
|
 |
 |
 |
|
|
|
|
| BI |
Fortbildungskurs zur Durchführung von Biopsien
Details |
| BM |
Fortbildungskurs zur Befundung von Screening-Mamographien
Details |
| Rf |
Refresherkurs
Details |
| EM |
Fortbildungskurs zur Erstellung von Screening-Mamographien
Details |
| MD |
Multidisziplinärer Kurs zur Einführung in das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs
Details |
| PVA |
Fortbildungskurs für Programmverantworliche Ärzte
Details |
| US |
Fortbildungskurs zur Untersuchung von Ultraschalluntersuchungen
Details |
| HI |
Fortbildungskurs zur Beurteilung histopathologischer Präparate
Details |
|
Wenn noch
Fragen zum Kursangebot oder zur Kursanmeldung bestehen, wenden Sie sich bitte an:
Frau Carina Pfeiffer
Büroleitung Referenzzentrum Süd West
Tel.: 06421 9 99 61-23
Fax: 06421 9 99 61- 24
Email:
pfeiffer@referenzzentrum-suedwest.de
Weitere Infos zu den angebotenen Kursen
| Ziel: |
Befähigung des Arztes/der Ärztin, adäquates Material für eine morphologische Beurteilung zu gewinnen. |
| Inhalte: |
- Indikationen für Stanzbiopsien
- Adäquate Dokumentation
- Asservierung der Stanzbiopsien sowie Fixationsmöglichkeiten
- Präparateradiographie
- B-Klassifikation/Handlungsimplikation
- Korrelation histopathologischer Mikroverkalkungen mit mammographischen Mikroverkalkungen
- Korrelation des histopathologischen Befundes mit dem mammographischen Befund
- Bedeutung der multidisziplinären Fallkonferenzen
|
| Dauer: |
Mind. 1 ganzen Tag |
| Max. Teilnehmerzahl: |
20 |
|
| Ziel: |
Befähigung des Arztes/der Ärztin , selbständig Screening-Mammographie-Aufnahmen unter Supervision zu befunden, sowie die sichere Beurteilung früher Zeichen einer bösartigen Brustkrebserkrankung. |
| Inhalte: |
- Physikalische Prinzipien und datentechnische Grundlagen, Rastertechnik, Film-Folienkombinationen bzw. Detektortechnologie, Filmentwicklung bzw. Bildverarbeitung
- Strahlenschutz und Qualitätssicherung
- Positionierungstechnik, Standardaufnahmen, Spezialaufnahmen, Vergrößerung, Zielkompression
- Qualitätssicherung in der Radiographie
- Radiologie der normalen Brust, Variationsbreite /li>
- Radiologie und Pathologie gutartiger und bösartiger Erkrankungen
- Differentialdiagnose der herdförmigen Verdichtungen, Mikroverkalkungen, Par-enchymstrukturstörungen und asymmetrischen Verdichtungen
- Charakterisierung und Klassifikation der Intervallkarzinome
- Bedeutung der radiologisch-pathologischen Korrelati für die Diagnose und Behandlung
- Indikation für die Abklärung auffälliger Mammographiebefunde (radiologische Spezi-alaufnahmen, Mammasonographie, Biopsien)
- Übungen in der Befundung von Screening-Mammographieaufnahmen
|
| Dauer: |
Mind. 3 ganze Tage |
| Max. Teilnehmerzahl: |
20 |
| Weitere Kursanforderungen |
- Pro Teilnehmer muss ein Bildbetrachtungsgerät verfügbar sein
- Kurse für digitales und analoges Screening werden gesondert angeboten
|
|
Rf rF - Refresherkurs radiologische Fachkräfte
Dieser Refresherkurs muss in 2-jährigem Abstand von radiologischen Fachkräften absolviert werden.
Rf Ä - Refresherkurs Programmverantwortliche Ärzte und Befunder
Dieser Refresherkurs muss in 2-jährigem Abstand von befundenden Ärzten absolviert werden. |
|
| Ziel: |
Befähigung der radiologischen Fachkraft, selbständig Screening-Mammographie-Aufnahmen und Aufnahmen im Rahmen der Abklärungsdiagnostik zu erstellen. Vermittlung der die grundlegenden Prinzipien, Inhalte und Strukturen des Mammographie-Screenings. |
| Inhalte: |
- Physikalische und datentechnische Grundlagen der Mammographie
- Einstelltechnik für Standard-Aufnahmen im Mammographie-Screening
- Einstelltechnik für Spezialaufnahmen bei der Abklärung auffälliger Befunde
- Grundlagen und Durchführung der technischen Qualitätssicherung
- Beurteilungskriterien für die Qualität von Screening-Mammographieaufnahmen
- Zieltechniken für die Biopsie und Markierung
- Psychosoziale Aspekte des Mammographie-Screenings und Kommunikation mit den teilnehmenden Frauen.
- Praktische Übungen
|
| Dauer: |
Mind. 3 ganze Tage |
| Max. Teilnehmerzahl: |
10 pro Mammographiegerät |
| Weitere Kursanforderungen |
- Kurse für digitales und analoges Screening werden gesondert angeboten
|
|
| Ziel: |
Vermittlung der die grundlegenden Prinzipien, Inhalte und Strukturen des Mammographie-Screenings sowie das Verständnis über die Notwendigkeit und Organisation der disziplinübergreifenden Zusammenarbeit. |
| Inhalte: |
- Epidemiologie des Brustkrebses
- Grundlagen und Organisation des Früherkennungsprogramms
- Maßnahmen der Qualitätssicherung für die beteiligten Fachdisziplinen
- Mammographietechnik und -technologie
- Wertigkeit anderer Verfahren zur Brustkrebsdiagnostik
- Pathologie und Klinik der normalen Brust sowie gutartiger und bösartiger Erkrankungen
- Radiologie der normalen Brust sowie gutartiger und bösartiger Erkrankungen
- Prinzipien und Vorgehensweise bei der Abklärung auffälliger Screeningbefunde
- Funktion bildgebender Verfahren in der Abklärung mammographisch auffälliger Befunde (radiologische Spezialaufnahmen, Mammasonographie)
- Stanzbiopsien und präoperative Lokalisation, Präparateradiographie
- Behandlung der gutartigen und bösartigen Brusterkrankungen
- Operation eines nichtpalpablen Karzinoms
- Abklärung und Behandlung der Axilla
|
| Dauer: |
Mind. 2 ganze, aufeinanderfolgende Tage |
| Max. Teilnehmerzahl: |
80 |
|
| Ziel: |
Vorbereitung der Programmverantwortlichen auf die Übernahme des Versorgungsauftrages in einer Screening-Einheit. |
| Inhalte: |
- Organisation und Einrichtung einer Screening-Einheit
- Verantwortliche Leitung einer Screening-Einheit
- Wirtschaftliche Aspekte
- Organisation und Durchführung von Qualitätsmanagement und Qualitätssicherungsmaßnahmen
- Kooperation mit Zentraler Stelle, Referenzzentrum und Kooperationsgemeinschaft
- Personalführung
- Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen
- Öffentlichkeitsarbeit
- Psychosoziale Aspekte des Mammographie-Screenings und Kommunikation mit den teilnehmenden Frauen.
|
| Dauer: |
Mind. 3 ganze, aufeinanderfolgende Tage |
| Max. Teilnehmerzahl: |
15 |
| Weitere Kursanforderungen |
- Kurse für digitales und analoges Screening werden gesondert angeboten
|
|
| Ziel: |
Befähigung des Arztes/der Ärztin , Ultraschallphänomene insbesondere bei kleinen Mammakarzinomen richtig zu interpretieren, eine standardisierte und optimierte Untersuchungstechnik und Dokumentation anzuwenden sowie die Grundlagen und technischen Voraussetzungen für die Durchführung der Stanzbiopsie unter Ultraschallkontrolle zu kennen. |
| Inhalte: |
- Physikalische Grundlagen der Mammasonographie
- Gerätetechnik
- technische Durchführung der Mammasonographie
- Sonomorphologie der normalen Brust sowie gutartiger und bösartiger Erkran-kungen einschließlich sonographisch-radiologischer Korrelation und sonographisch-histopathologischer Korrelation
- Indikationsstellung und Durchführung der Biopsie-Techniken unter Ultraschall-kontrolle
- Praktische Übungen
|
| Dauer: |
Mind. 2 ganze, aufeinanderfolgende Tage |
| Max. Teilnehmerzahl: |
20 |
|
| Ziel: |
Befähigung des Arztes/der Ärztin , das durch die Biopsie gewonnene Material aufzuarbeiten und zu beurteilen. |
| Inhalte: |
- Aufarbeitung und Beurteilung von Stanz- und vakuumassistierten Biopsien unter Berücksichtigung der B-Klassifikation
- Aufarbeitung und Beurteilung von therapeutischen Exzidaten und / oder Abladaten, insbesondere bei der Beurteilung der In-situ-Karzinome sowie der invasiven Karzinome. Hierbei sollte vermittelt werden, dass eine einheitliche internationale Klassifikation bei der Beurteilung von Malignomen benutzt werden muss. Darüber hinaus sind auch die Verfahren zur Beurteilung z. B. des Gradings, der Bestimmung der Größen von Tumoren und der Beurteilung von Exzidaträndern festzulegen.
- Einsatz immunhistologischer Methoden zur Unterscheidung diagnostisch schwieriger Fälle
- Schnittseminar zur Einarbeitung in die histopathologische Diagnostik. Die Teilnehmer sollen die Schnittpräparate vorher sehen, beurteilen und ihr Urteil schriftlich abgeben.
|
| Dauer: |
Mind. 2 ganze, aufeinanderfolgende Tage, davon Schnittseminar 1 ganzen Tag |
| Max. Teilnehmerzahl: |
20 |
|